"Wir wollen gemeinsam Glauben leben und Menschen zu einem Leben mit Jesus einladen" - Herzlich Willkommen auf der Website der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Röhrsdorf! Wir grüßen Sie mit der Jahreslosung 2025: "Prüft alles und behaltet das Gute!" (1. Thess. 5,21)
Sonntag, 16. Dezember 2012
Dienstag, 11. Dezember 2012
Freitag, 23. November 2012
Lebendiger Adventskalender 2012
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Montag, 12. November 2012
Gemeindebrief...(; von Carsten Lesch
Hier die Übernahme eines Gemeindebriefes von Carsten Lesch aus seinem Blog www.ontourwithjesus.blogspot.de, dort gibt es auch immer wieder neue Informationen.
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Liebe
Kirchgemeinde Röhrsdorf …(;
Nach nun
ziemlich genau einem Monat im fernen Südafrika, will ich mich doch einmal
persönlich bei meiner Gemeinde melden. Ich kann euch gleich sagen, dass ich
hier schon viel zu viel erlebt habe um euch in 10 Minuten alles zu berichten,
aber für eine grobe Zusammenfassung reicht es. Abgemacht..?
Naguut….Für alle die seit meinem Abflug aus Deutschland noch nichts von mir
gehört haben, will ich erst einmal folgendes zur Entwarnung sagen: die Menschen
hier nicht mehr den ganzen Tag im Lendenschurz unterwegs, wir müssen keine 7 km
zum nächsten Brunnen laufen um Wasser zu holen, und wir schlafen auch nicht mit
Löwen und Elefanten zusammen in einem Holzhaus. Das Leben hier ist eigentlich
ziemlich europäisch…wenn ich das so sagen kann. Bis auf gelegentliche Strom-
und Wasserausfäll und einen allgemein niedrigeren Lebensstandard ist der Alltag
hier ziemlich normal. Ich habe mir 4 kleine Anhaltspunkte überlegt die ich
abarbeiten will um euch einen kleinen Überblick über meine Situation hier zu
geben.
1. Wie ist es in Südafrika?
2. Was sind meine Aufgaben?
3. Wie sieht meine Beziehung zu Gott aus/Wie hat sie sich
verändert?
4. Was will ich euch mitgeben, wofür könnt ihr beten?
Wie es hier ist?
Naja… Meine
ersten Eindrücke nach der Landung auf dem Flughafen in Kapstadt waren: „Ach du
Schreck sind hier alle schwarz…^^“ und „Mann haben die hier eine schöne
Landschaft!!!“. Nachdem ich dann im Kinderdorf allen vorgestellt wurde, ging es
dann für mich ab unter die Dusche und schwubb in die Heia… ich war nach meiner
2-tägigen Reise ohne wirklichen Schlaf ganz schön groggie. Tag für Tag habe ich
mich dann an das Leben hier in unserem kleinen Dorf am Fuße des Sir Lowry
Gebirgspasses gewöhnt. Die Kinder in unserem Heim habe ich schnell ins Herz
geschlossen. Anders herum wurde ich auch schnell als großer Bruder,
Spielkamerad und „Mutti für alles“ akzeptiert.
Wie schon
erwähnt ist die Landschaft hier Atemberaubend. Wir wohnen hier direkt am
Gebirge und können trotzdem vom Fenster aus das in der Sonne glitzernde Meer
sehen. Ich lebe hier wo andere Menschen viel Geld bezahlen um Urlaub zu machen.
Diesen
„natürlichen“ Luxus kann jedoch nur von einem kleinen Teil der hier ansässigen
Bevölkerung wirklich genossen werden. Ich habe das Land als ein “Land der
Unterschiede“ kennengelernt. Während die Schwarzen und die "Colourds"
in den Townships an der untersten Schwelle des Erträglichen täglich ums Überleben
kämpfen, verstecken sich die Weißen hier in sogenannten „Estates“ um nichts von
Elend, Hunger und Gewalt mitzubekommen. Reich und Arm leben hier so nah bei
einander wie in Deutschland VW-Fahrer und Hundebesitzer. Du läufst wirklich
keine 5 Minuten vom Township aus und stehst dann vor einer Luxusvilla, dass dir
der Mund offen stehen bleibt.
Was ich hier mache?
Nun ja….mein
„Arbeitstag“ beginnt morgens um 7 mit einer kleinen stillen Zeit. Um 8 gehe ich
dann mit den Kindern in den Kindergarten und zur Schule. In der Schule bin ich
vor allem für die etwas schwächeren Schüler zuständig und gebe Nachhilfe. Am
Montag bekomme ich sogar meine erste eigene Klasse…(; Ich helfe beim
Sportunterricht, darf einzelne Stunden ausgestalten und mache die
Pausenaufsicht. Ansonsten bin ich für alles zuständig, dass etwas mit dem
Computer zu tun hat. Ich mache die Abrechnung, schreibe Elternbriefe und erarbeite
Arbeitsblätter. Die Kinder kommen übrigens alle aus dem Township, das nur einen
Steinwurf von der Schule entfernt liegt. Mein Schultag endet um 2 mit der
Essensausgabe. Zurück im Heim heißt es erst einmal Putzen. Wenn dann die Kinder
gegen halb 4 vom Kindergarten abgeholt werden ist mein Arbeitstag offiziell
vorbei. Ich kann euch jedoch sagen, dass man nie wirklich frei hat wenn man mit
eine Herde von Kindern zusammenwohnt. Aber das werdet ihr ja mindestens genauso
gut wissen wie ich.
Freitags
machen wir „Kidsclub“. Zusammen mit
einigen Jugendlichen aus einer Nahegelegenen Bibelschule bereiten wir Spiele,
Lieder, eine Andacht und eine warme Mahlzeit vor. Dann fahren wir durch das
Township und laden die Kinder ein. Im Sommer sollen bis zu 250 Kinder kommen
hat man mir gesagt. Bis jetzt waren noch nicht so viele da. Es war aber immer
ein riesen Spaß den Nachmittag mit den Kids zu verbringen. Man fühlt sich hier
wirklich gebraucht. Beim Kidsclub sieht man was es bedeutet wirklich nichts zu
haben. Die Kinder sind dreckig und haben zerrissene Anziehsachen und meist
keine Schuhe an. Sie sind am ganzen Körper dreckig und stinken fürchterlich.
Vor allem mit den Zähnen haben viele Probleme. Ich bin froh dass mir Gott die
Liebe ins Herz gegeben hat, diese Kinder zu mögen. Ansonsten lerne ich auch
gerade was es heißt sich selbst zu versorgen. Ich denke meine Mama wäre mächtig
stolz wenn sie sehen könnte wie ich koche, putze und meine Wäsche mache.
Nächste Woche bekommen wir Zwillinge, da werde ich dann den ganzen Tag Windeln
wechseln, das wird ein Spaß sag ich euch. Da werde ich dann zum „Vollzeitpapa“
ausgebildet. Naja….Ganz wie ich es von zuhause gewöhnt bin, heißt es auch
Samstags „zeitig aufstehen“. In einem der lokalen Supermärkte hier können wir
Reste und abgelaufenen Produkte abholen und sie in der Gegend zu verteilen. Wir
sind übrigens Floyd und ich. Daniel ist leider seit 2 Wochen nicht mehr dabei.
Wer dazu mehr wissen will, kann gerne meinen Blog lesen.
Wie sieht meine Beziehung zu Gott aus?
Hachjaa...Wenn
ich jetzt schreibe „besser als je zuvor“ untertreibe ich noch…!!! Ich kann euch
sagen, dass ich wirklich am Boden war als ich hier ankam und plötzlich ohne
Freunde und Gemeinde da stand. Als dann noch kleinere Streitigkeiten mit
unserer Leiterin und doch starkes Heimweh dazukamen, habe ich mich wirklich
gefragt was Gott vorhat. Ich habe mich haltlos und verlassen gefühlt. In
Deutschland hatte ich alles was ich mir nur wünschen konnte. Und nun stand ich
da, mit weniger als nichts. Und ich kann euch sagen, dass ich mir wirklich
unwohl und fehl am Platz vorkam. Doch ich durfte erfahren, dass sich Gott
gerade dann offenbart wenn man wirklich ganz am Boden ist und keine andere
Hilfe in Sicht ist. Ich hatte nichts und sah in Gott meinen einzigen Halt. Und
ich kann euch sagen, Gott musste Wunder tun und viele Gebete erhören um mich
wieder aufzurichten. Und nichts weniger hat er getan. Ich habe alles was ich
nur von Gottes Liebe und seiner Größe zu spüren bekam, wie ein Schwamm in mich
aufgesogen. Ich habe angefangen täglich Bibel zu lesen, stille Zeit zu
machen und mich voll und ganz nach Gott
auszustrecken. Ich bin so froh, dass Gott mich auch dieses Mal aufgefangen hat,
und gerade in meiner Schwäche seine Größe offenbart hat. Natürlich habe ich immer noch Heimweh und
Sehnsucht nach euch allen, es ist aber erträglich.
Was will ich euch mitgeben?
Gott hat
mich durch diesen „Wurf ins kalte Wasser“ wachgerüttelt und ich kann euch sagen
dass ich das wirklich nötig hatte. Gott hat gesehen was ich brauche, und er hat
mich verändert. Dass Veränderung nicht immer leicht ist, wissen wir alle. Und
ich kann euch sagen: ich fühle mich jetzt besser als je zuvor. Ich wünsche euch
allen auch so einen „Wachrüttler“. Ihr könnt jetzt natürlich gerne alle nach
Südafrika kommen, aber ich denke es ist
auch schon genug wenn ihr euch einfach mal Zeit nehmt und über eure Beziehung
zu Gott und euer Leben allgemein nachdenkt. Ich will euch dadurch jetzt nicht
angreifen und mich als etwas Besseres darstellen. Doch ich denke jeder braucht
manchmal Veränderung und ich bin nichts Besonderes nur weil ich diesen Schritt
mit Gottes Hilfe schon gehen durfte. Ich will euch auch nicht belehren oder so,
sondern nur die guten Erfahrungen die Gott mir geschenkt hat, mit euch teilen.
Lebt auf in eurer Beziehung zu Gott, ladet den Heiligen Geist in euer Leben ein
und lebt das was ihr Glaubt, dann könnt ihr die Welt verändern..(:
So jetzt
habe ich euch schon viel zu lange abgehalten...ich hoffe es ihr seid weder persönlich
angegriffen noch gelangweilt. Wer jetzt doch noch mehr erfahren will kann gerne
meinen Blog lesen…(Adresse bei Theresa erfragbar.) Ihr dürft wissen dass ich
meine gute alte Gemeinde im schönen Röhrsdorf immer mit in meine Gebete
einschließe. Liebste Grüße sende ich euch aus dem Sonnigen Südafrika.
Gott segne
euch und lasse euch zum Segen werden.
Euer
schwarzer Bruder Carsten
Uiii…jetzt
hab ich ganz die Gebetsanliegen vergessen:
1. Weisheit, Verständnis, Kraft für Babara
2. Segen für meine „Mit-Voluntäre“ und die Hausmütter
3. Das Land Südafrika
4. Die Kinder natürlich
5. Und auch Ich selbst brauche viel Gebet
Danke…
PS….ich will versuchen mich ab jetzt öfter zu melden…(;
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Donnerstag, 1. November 2012
Samstag, 13. Oktober 2012
Herbstputz 20.10.12 ab 9 Uhr
Am kommenden Samstag, 20.10.2012 ab 9.00 Uhr findet wieder der große Herbstputz im Gemeindehaus, in der Kirche und im Außengelände statt.
Es wäre schön, wenn viele Helfer mit Eimer
für die Innenreinigung und Laubbesen für… na, ihr wisst schon, kommen können.
Viele Hände bringen bekanntlich ein schnelles Ende.
Es freut sich auf euch euer Kirchenvorstand
Es freut sich auf euch euer Kirchenvorstand
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Aktuelle Calle Infos aus Südafrika...
... gibt es immer hier zu finden.
http://ontourwithjesus.blogspot.de/
Carsten Lesch schreibt und zeigt in seinem Blog was er so erleben darf.
(Hier nur kurz ein Print-Screen, nutzt den Link oben)
http://ontourwithjesus.blogspot.de/
Carsten Lesch schreibt und zeigt in seinem Blog was er so erleben darf.
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